Mittwoch, 22 August 2007
Offenbacher MA-Markt Rumpenheim
Ist zwar nicht LARP, aber trotzdem gut ;)
Rumpenheim ist jedes Jahr aufs Neue schön. Die Atmosphäre dort ist sehr angenehm, außerdem ist der Markt übersichtlich aber nicht zu klein, und das Essen dort ist (ok, das ist fast auf jedem Markt so), einfach geil ;)
Wir waren zu viert dort, Cari, Hannah, Phil und ich, nachdem wir die vorige Nacht zusammen meine Einweihungsparty der neuen Wohnung gefeiert haben. Dementsprechend "fit" waren wir auch alle. Aber es war sehr spaßig, und das Wetter hat gehalten. Demnächst werd ich ein paar Bilder einstellen, wenigstens die, auf denen man unsere Augenringe nicht sehen kann ;)
Nach einer gemeinsamen Fotosession gab es Mokka und hmmmmmmmmmmmmm Pistazien-Dattel-Küchlein, wobei ich aber in Zukunft keinen Mokka mehr brauche, der Kaffeesatz kratzt mir im Hals. Mog i net. Dafür ist der Kardamomgeschmack sehr sehr lecker.
Achja, eine Seifenverkäuferin "vom Fach", die keinen Plan hatte was sie da verkauft, gabs natürlich auch mal wieder. Ich liebe Mittelaltermärkte. Lauter kompetente Menschen ;) Nicht zu vergessen die wunderwaren Goths, die alles und jeden mit ihrem geschmackstrotzenden Patchouli-Pannesamt optisch und olfaktorisch penetrieren.
ICH HASSE LILA PANNESAMT!!!
12:44 Veröffentlicht in ~Myfanwy's World - LARP~ | Permalink | Kommentarstatus (1) | Per Email verschicken
Sonntag, 05 Februar 2006
Impressionen einer Larp-Nacht
So, also gestern waren meine Schwester und ich im Namen des LARP unterwegs. Unsere Live-Rollenspiel-Freunde sind mit uns zusammen als die McGalloways aufgetreten. Das Wetter war kalt und eisig, das Setting aber passend - einsam und verschneit *g* Als Myfanwy und Angharad sind wir zur Hütte gereist.
Unsere Clan-Brüder und Schwestern waren aber noch nicht da...als sie dann da waren, hieß es wir müssten zur anderen Taverne, um von dort zu dieser hier anzureisen, gemeinsam und mit dem gesamten Gepäck, das eine Gruppe Reisender eben so mit sich führt *g*. Sollte heißen: 30-45 minütiger Trip durch einen verschneiten Wald. 
Aber dabei blieb es nicht: eine zweite Anreise musste gemacht werden, da wir, wegen unseres Clanchefs unter anderem, viel zu spät waren, und wir anscheinend alle Spielpläne durcheinander gebracht hatten. Also nochmal in den Wald, und dort mussten wir auf den Beginn warten. Als wir uns der Taverne wieder nähern durften, wurden wir von Redcaps und seltsamen Krähenmenschen angegriffen, die mit Eisbällen und Feuerkugeln auf uns warfen...unser Clanchef wurde dabei getroffen, und Arghaile verfiel sofort in eine Starre. Wir schafften ihn dann in die Taverne, wo wir ihn mit vielen Decken, Fellen und unserem erstgeborenen Lamm dieses Jahres abdeckten - ja, "Brigid" hatte dabei viel Spaß wie man sieht. 
Als Arghaile wieder bei Kräften war - mit Tigerbalsam eingeschmiert und mit Whiskey abgefüllt -, ging es darum, das Geheimnis um das Auftauchen der Redcaps und der anderen Dämonengestalten zu lösen - warum waren sie gekommen? Nach einigen Gesprächen mit den wenigen Einheimischen dort in dieser kargen Gegend, kam heraus, dass in diesem Land wohl das Imbolc-Fest nicht anständig gefeiert worden war. Morrigan hat sich anscheinend rächen wollen, dass die Menschen hier nicht gefällig genug waren. Gut, dann wurde auch noch unsere Imbolc-Strohpuppe gestohlen, wahrscheinlich von den Redcaps, kleine hässliche Zwerge die ihre Kappen im Blut ihrer Opfer tränken. Unsere Reise führte in den Wald zurück, wo wir nach zwei Stunden ungefähr wieder herauskamen, mit der Puppe natürlich - unser Orgorn hat sich dabei ganz schön erschrocken, als die lebensgroße Puppe über ihm in einem Baum hing ;). Allerdings mussten wir vorher noch drei Prüfungen der Morrigan bestehen. Außer dass ich mir dabei fast mein Fußgelenk gebrochen habe, ging das reibungslos *g*
Der Marsch auf der Flucht und auf der Jagd auf die Redcaps oder anderen Gestalten war wirklich teilweise extremst unheimlich...wie dieses Bild dieser Bäume beweist.

Irgendwann durften wir wieder nach Hause zurückkehren, also zur Taverne. Dort wars dann auch sehr nett, bis auf dass unsere Männer gegen die Redcaps und Krähenmenschen kämpfen mussten - aber sie kehrten den Göttern seis gedankt, siegreich wieder heim. Dort wurds dann sehr gemütlich, bei Kartoffelsuppe, Brot und Wein :)

Ja, es war dann noch sehr nett in der Taverne. Die großen Taten vollbracht, die Puppe feierlich verbrannt - und was mit den von den Göttern geforderten Menschenopfern in Form eines Mannes und eines Weibes noch passiert, ist, entzieht sich der Kenntnis von Myfanwy und Agharad, die sich derweil ihre Socken und Schuhe vor dem Kamin getrocknet haben :D Wen interessieren schon Menschenopfer, wenn man selbst fast alles für eine Strohpuppe zu opfern bereit gewesen wäre ;)

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